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Alkalisches brünieren von stahl

Die grundlegenden Produktions- und Prüfbedingungen werden durch die Norm DIN 50938 "Brünieren von Gegenständen aus Eisenwerkstoffen" festgelegt.

Im Sinne dieser Norm wird mit dem Begriff Brünieren das Eintauchen von Stahlwerkstücken in ein alkalisch und oxidierend wirkendes Beizbad bezeichnet. Die erreichte dunkle Farbtönung ist von der Werkstoffgüte des Werkstücks, der Oberflächenbearbeitung, der Qualität der Vorreinigung und auch vom Typ und Zustand des Brünierungsbades abhängig.

Durch das Brünieren wird eine sehr dünne schwarze Eisenoxid-Schicht gebildet. Die Stärke dieser Schicht bewegt sich in der Größenordnung von 1 µm, deshalb werden die Abmessungscharakteristiken des Werkstücks durch das Brünieren nicht beeinflusst. Von der genannten Definition ist ersichtlich, dass nur oxidierte Stähle bzw. auch Gusseisen erfolgreich brüniert werden können. Korrosionsbeständigen Stähle und nichteiserne Metalle können mit diesem Verfahren nicht bearbeitet werden. Es ist die üblichste Behandlungsweise von Stahlprodukten, die vor allem die Verbesserung des Anschauungsbildes und in Kombination mit Konservierungsmitteln auch eine höhere Beständigkeit gegen die atmosphärische Korrosion gewährleistet.

Das alkalische Stahlbrünieren wird regelmäßig jeden Dienstag und Freitag in Betrieb genommen. Bei der Inbetriebnahme außerhalb dieser Tage, die auf Wunsch des Kunden erfolgt, sind wir gezwungen, einen Preiszuschlag zu berechnen.